Filme

 Kein Friede den Frevlern

Dokumentarfilm, 2011, 40 Minuten, Farbe, HD-Video

 

 

Synopsis

Leon Szalet (1892-1958) ist einer von mehr als 500 Juden polnischer Staatsangehörigkeit, die Mitte September 1939 in Berlin verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt werden. Er überlebt, weil seine Tochter seine Entlassung durchsetzen kann. Im Mai 1940 emigrieren beide über Shanghai in die USA. Dort beginnt er sofort mit der Niederschrift seiner Hafterinnerungen.
Szalets Überlebenszeugnis wird von heutigen Bildern und Tönen der beschriebenen Orte kontrastiert, die nach gesellschaftlicher Normalität und nach sichtbaren Manifestationen einer von vielen Seiten beeinflussten Gedenkpolitik fragen. Die daraus resultierenden Widersprüche, Kontinuitäten, aber auch Konsequenzen aus der deutschen Geschichte finden ihren Ausdruck in der filmischen Form, die zeitgleich auf eine standardisierte Darstellungsweise zeitgeschichtlicher Themen verweist.

 

 

Mitwirkende

Sprecher Michael Mendl
(www.michaelmendl.de)

Tongestaltung Felicitas Heck

Mischung Bernd Köpke

Aufnahmeleitung Magdalena Rensmann

Musik Heinz Röttger

Sascha Neudeck & Katharina Katter
(www.sascha-neudeck.com)

Michal Jacaszek
(www.jacaszek.com)

Buch, Regie, Kamera, Schnitt & Produktion Mikko Linnemann

 

 

Screenings

02.06.2012: Mainz, Capitol (Premiere)
05.11.2012: Berlin, Moviemento
08.11.2012: Frankfurt/Main, Filmforum Höchst
09.11.2012: Frankfurt/Main, Filmforum Höchst
05.03.2013: Düsseldorf, Black Box - Kino im Filmmuseum
06.09.2016: Laidak, Berlin
31.01.2017: Mainz, Haus Mainusch
28.04.2017: Trier, Rosa Salon
01.07.2017: Göttingen, Festival contre le racisme

 

 

Materialien

Kein Friede den Frevlern - Press Kit

 

 

Pressestimmen

Stefan Diehl. Wie erinnern? In: Antifa - Magazin der VVN-BdA
Sonja Vogel. Wo gibt es Worte? In: TAZ - die tageszeitung